MANCHESTER MAGIC
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The Hubertus Circle brings together music and magic for a Manchester Mardi
Gras under the watchful eye of members Sophie Mackay and Cressida Lawlor.
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Sorry Leute, wir haben uns lange nicht mehr gemeldet. - ..waren eben Zigaretten holen!
Wir haben aber auch viel zu berichten. Z.b. gab es einen riesigen Umzug, ein neues Headquarter, durften bei div. Veranstaltungen unseren Senf dazugeben und verbreiten unaufhaltsam den Boozewillen, haben für Nachwuchs gesorgt, überlegten uns neue Rubriken, etc... . Man, vom ganzen Aufzählen hab ich fast Nasenbluten bekommen!
Also was Neues für euch: Da Liquz´ präsentieren und sippn' Smith & Cross Jamaica Rum. Yeah!
Nach dem Smith & Cross bereits in der amerikanischen Barszene für großes Aufsehen gesorgt hat, kommt dieser nun nach Deutschland, importiert von der Sierra Madre Trend Food GmbH aus Hagen. Smith & Cross steht für den unverwechselbaren Geschmack und die aromatische Eleganz, die den jamaikanischen Rum im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert berühmt gemacht haben. Im Gegensatz zu den meisten Rums aus Jamaica enthält Smith & Cross ausschließlich Pot-Still-Destillate des Wedderburn- und Plummer-Stils, die sich durch ihre Noten von exotischen Früchten und Gewürzen hervorheben. Aufgrund seiner komplexen Geschmacksintensität wurde jamaikanischer Rum schon vor langer Zeit zum Grundstein vieler klassischer Cocktails. Smith & Cross ist ein Blend mit annähernd gleichen Anteilen an Wedderburn, der mindestens ein Jahr lang reifte, und Plummer, der zwischen 18 Monaten und drei Jahren in Weißeiche lagerte. Letztere Sorte profitiert nicht von längeren Reifezeiten, da Eiche die fruchtigen und würzigen Noten überlagern. Die Brennerei Hampden Estate gehört zu den unbekannteren Brennereien Jamaikas und nur wenige wissen das die Brennerei sehr aromatische Rums herstellt und diese ausschließlich im Pot Still Verfahren.
Verkostungsnotiz_Der Geruch: Für den Alkoholgehalt mit 57 Vol% weich und mild, karamellig, typisch „Jamaica, exotische Früchte, eine sehr dezente Holznote. Zum Geschmack: Ein sehr gut ausbalancierter Overproof Rum, kräftige Jamaica-Note, angenehme Süße, hier kommen die Holznoten etwas deutlicher zu Tage. Die exotischen Früchte „kleben“ am Gaumen. Der Rum hinterlässt eine deutlich süße Rumspur am Gaumen. Die typischen Aromen bleiben recht lange erhalten. (Quelle: The Nose)
Hintergrundinformationen_Die Marke Smith & Cross führt ihren Ursprung auf einen von Englands ältesten Herstellern von Zucker und Spirituosen zurück. Ihre Geschichte beginnt 1788 mit einer Zuckerraffinerie, die sich in der Thames Street Nr. 203 nahe der London Docks befand. Mit ihren ausgedehnten unterirdischen Lagerhallen an der Themse wurden das Unternehmen und seine Partner im Laufe der Jahre bekannte Händler für jamaikanischen Rum. Smith & Cross sind die Nachfolger von Smith & Tyers und White Cross, die zuvor viele Generationen lang Seite an Seite in den Räumen der heutigen Hayman Distillers tätig waren. Im 19. Jahrhundert und zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde jamaikanischer Rum wegen seines tiefen, vollen Geschmacks und seiner angenehmen Aromen geschätzt. Damals wurde Rum in drei verschiedene Kategorien eingeteilt: „Local Trade Quality“ (Rum für den lokalen Markt), „Export Trade Quality“ (zum Verschneiden geeigneter Rum mit hohem Esteranteil für den deutschen Markt) und „Home Trade Quality“ für Großbritannien (und die USA). Mitte des 20. Jahrhunderts erschienen die geläufigeren „Common-Clean“-Sorten, die es auch heute zu kaufen gibt und die leichter bzw. süßer sind. Diese wurden mit dem in den späten 50er Jahren eingeführten Column-Still-Verfahren hergestellt. Der körperreichere Wedderburn-Typ und der mittelstarke Plummer-Typ entstammten einer Kombination aus den Melassen, den Skimmings, d.h. dem Schaum, der sich bei der Zuckerherstellung bildet, Zuckerrohrsaft und Sirupüberresten der Zuckerproduktion sowie dem Dunder, d.h. den alkoholfreien Rückständen der vorhergehenden Destillation. Für den Fermentationsprozess werden einer jamaikanischen Tradition zufolge regionale Wildhefen verwendet, die maßgeblich zu dem besonderen Körper und Geschmack beitragen sollen. Die British Royal Navy forderte traditionsgemäß einen Alkoholgehalt von 57%. Ab diesem Wert war mit Spirituosen befeuchtetes Schießpulver noch zündfähig. Navy Strength ist nicht mit Navy Rum zu verwechseln, der mehr als 200 Jahre lang die tägliche Ration Rum in der British Royal Navy darstellte und traditionell aus Sorten bestand, die vor allem aus Guyana, aber auch aus Jamaika und Barbados stammten.
Nach dem Smith & Cross bereits in der amerikanischen Barszene für großes Aufsehen gesorgt hat, kommt dieser nun nach Deutschland, importiert von der Sierra Madre Trend Food GmbH aus Hagen. Smith & Cross steht für den unverwechselbaren Geschmack und die aromatische Eleganz, die den jamaikanischen Rum im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert berühmt gemacht haben. Im Gegensatz zu den meisten Rums aus Jamaica enthält Smith & Cross ausschließlich Pot-Still-Destillate des Wedderburn- und Plummer-Stils, die sich durch ihre Noten von exotischen Früchten und Gewürzen hervorheben. Aufgrund seiner komplexen Geschmacksintensität wurde jamaikanischer Rum schon vor langer Zeit zum Grundstein vieler klassischer Cocktails. Smith & Cross ist ein Blend mit annähernd gleichen Anteilen an Wedderburn, der mindestens ein Jahr lang reifte, und Plummer, der zwischen 18 Monaten und drei Jahren in Weißeiche lagerte. Letztere Sorte profitiert nicht von längeren Reifezeiten, da Eiche die fruchtigen und würzigen Noten überlagern. Die Brennerei Hampden Estate gehört zu den unbekannteren Brennereien Jamaikas und nur wenige wissen das die Brennerei sehr aromatische Rums herstellt und diese ausschließlich im Pot Still Verfahren.
Verkostungsnotiz_Der Geruch: Für den Alkoholgehalt mit 57 Vol% weich und mild, karamellig, typisch „Jamaica, exotische Früchte, eine sehr dezente Holznote. Zum Geschmack: Ein sehr gut ausbalancierter Overproof Rum, kräftige Jamaica-Note, angenehme Süße, hier kommen die Holznoten etwas deutlicher zu Tage. Die exotischen Früchte „kleben“ am Gaumen. Der Rum hinterlässt eine deutlich süße Rumspur am Gaumen. Die typischen Aromen bleiben recht lange erhalten. (Quelle: The Nose)
Hintergrundinformationen_Die Marke Smith & Cross führt ihren Ursprung auf einen von Englands ältesten Herstellern von Zucker und Spirituosen zurück. Ihre Geschichte beginnt 1788 mit einer Zuckerraffinerie, die sich in der Thames Street Nr. 203 nahe der London Docks befand. Mit ihren ausgedehnten unterirdischen Lagerhallen an der Themse wurden das Unternehmen und seine Partner im Laufe der Jahre bekannte Händler für jamaikanischen Rum. Smith & Cross sind die Nachfolger von Smith & Tyers und White Cross, die zuvor viele Generationen lang Seite an Seite in den Räumen der heutigen Hayman Distillers tätig waren. Im 19. Jahrhundert und zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde jamaikanischer Rum wegen seines tiefen, vollen Geschmacks und seiner angenehmen Aromen geschätzt. Damals wurde Rum in drei verschiedene Kategorien eingeteilt: „Local Trade Quality“ (Rum für den lokalen Markt), „Export Trade Quality“ (zum Verschneiden geeigneter Rum mit hohem Esteranteil für den deutschen Markt) und „Home Trade Quality“ für Großbritannien (und die USA). Mitte des 20. Jahrhunderts erschienen die geläufigeren „Common-Clean“-Sorten, die es auch heute zu kaufen gibt und die leichter bzw. süßer sind. Diese wurden mit dem in den späten 50er Jahren eingeführten Column-Still-Verfahren hergestellt. Der körperreichere Wedderburn-Typ und der mittelstarke Plummer-Typ entstammten einer Kombination aus den Melassen, den Skimmings, d.h. dem Schaum, der sich bei der Zuckerherstellung bildet, Zuckerrohrsaft und Sirupüberresten der Zuckerproduktion sowie dem Dunder, d.h. den alkoholfreien Rückständen der vorhergehenden Destillation. Für den Fermentationsprozess werden einer jamaikanischen Tradition zufolge regionale Wildhefen verwendet, die maßgeblich zu dem besonderen Körper und Geschmack beitragen sollen. Die British Royal Navy forderte traditionsgemäß einen Alkoholgehalt von 57%. Ab diesem Wert war mit Spirituosen befeuchtetes Schießpulver noch zündfähig. Navy Strength ist nicht mit Navy Rum zu verwechseln, der mehr als 200 Jahre lang die tägliche Ration Rum in der British Royal Navy darstellte und traditionell aus Sorten bestand, die vor allem aus Guyana, aber auch aus Jamaika und Barbados stammten.
Der Stuff ist für alle aus unserer Region erhältlich bei: www.drinkmix-shop.de
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| R.B.Y.C.C. (© Foto_Pascal Bruns | www.polynice.de) |
Da passt man besser auf! Während des Giffard-Wettbewerbs entschied sich die nette Kollegin Fan-Lin Ting aus Berlin, während ihrer "Improvisations-Aufgabe" für einen meiner Lieblings-Drinks, dem
Royal Bermuda Yacht Club Cocktail
1 1/2 oz Barbados Rum
2 Bsp Falernum
1/2 oz Lime Juice
2 dashes Cointreau
2 dashes Gomme Syrup
... beinhaltet dieser leicht saure, würzige Drink mit Esprit wenn man ihn nach dem Shaken ins vorgekühlte Glas abseiht. Denkt dran: Doublestrain ist Mode. Danke Fan-Lin für die wirksame Gedächnis-Stütze. Drink fresh!
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| Le Petit Punch (Foto: Pascal Bruns | www.polynice.de) |
Wie so vieles im Leben können die kleinen Dinge immer ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Man braucht auch nicht Unmengen an Liqueren, Spirituosen oder Sonstiges um einen netten Drink in der Hand zu halten. Wiedermal heißt es: "Rhum save our day"
Ja die Spirituose ist richtig geschrieben, denn Rhum bezeichnet das französischen Rohrzuckererzeugnis, das vornehmlich aus den französischen Kolonien stammt. Denn diese haben es sich zur Aufgabe gemacht den frischen Zuckerrohrsaft zu verwenden und nicht so wie viele Andere die Melasse als Rohprodukt. Das Erzeugnis aus dem frischen Rohrzuckersaft wird wegen seines eigenen Charakters Rhum Agricole genannt und stammt meist aus den französischen Kolonien wie die Inseln Reunion (früher Ilse de Bourbon – da haben sich die Bourbonen niedergelassen und ist wegen der Vanille bekannt) den französischen Antillen – Guadeloupe, Martinique und Haiti u.s.w. ...
Bei den Drink den wir heute vorstellen wollen wird ein Rhum Blanc Agricole, also ein weißer, recht junger Rhum benutzt, der 50%Vol., hat was für diese Brüder nicht untypisch ist. Der Geschmack der Blanc´s ist recht frisch, floral, haben nachhallige Süße – so stell ich mir Rohrzucker in frischer Form vor.
Und jetzt ...
Le Petit Punch – Ti Punch (europäische Version)
1/2 Limette
1,5 cl Zuckersirup
5 cl Rhum Blanc Agricole
1 Spritzer Wasser
Alle Ingredienzen ins Gästeglas und mit etwas Eis (Cracked Ice/Icecubes) verrühren, mit mehr Eis auffüllen und fertig. Drink fresh...!
P.s. Versucht mal einige andere Sirupe aus – meinen ersten Ti-Punch hatte ich z.B. mit Zimtsirup!
Und jetzt ...
Le Petit Punch – Ti Punch (europäische Version)
1/2 Limette
1,5 cl Zuckersirup
5 cl Rhum Blanc Agricole
1 Spritzer Wasser
Alle Ingredienzen ins Gästeglas und mit etwas Eis (Cracked Ice/Icecubes) verrühren, mit mehr Eis auffüllen und fertig. Drink fresh...!
P.s. Versucht mal einige andere Sirupe aus – meinen ersten Ti-Punch hatte ich z.B. mit Zimtsirup!
Booze-Thema für Fortgeschrittene: Welche Spirituose? Was mag ich? Der Verzehr von Spirituosen ist eine ernste Angelegenheit und sollte im Kopf mal durchgespielt werden. Der Spaß, steht jedoch an 1. Stelle. Gemeint ist nicht der Spaß durch das Zechen, sondern eher die Freude am Trinken ! Diese Freude zeichnet sich durch das Schmecken, Riechen und Entdecken ab. Der Dirk z.B., hatte 2010 sein RUM-Jahr – 365 Tage hat er sich voll diesem Thema hingegeben. Getestet wurden verschiedene Hersteller aus div. Gebieten & div. Jahrgänge eines Anbieters. Welcher Zuckerrohrschnapps zu welchen Drink passt – oder variiert. Der Dirk gesteht dass 1 Jahr nicht reicht – 2011 ist Jenever angesagt aber der Rum läuft ganz gewiss mit. Mit dieser "Strategie" steht fest, dass man bei jeden Barbesuch, min. einen Freund trifft. Man kennt diesen Freund und lernt in jedes mal etwas besser kennen. Er ist da wenn du in die Lokalität deiner Wahl kommst – und geht mit Dir. Kurz gesagt: Finde wie in der Musik, deinem Lieblingsessen, Klamotten, etc., deinen persönlichen Stil und geh auf Tuchfühlung.
Jetzt unsere Frage: Gibt es schon div. Spirituosen die häufig von Euch benutzt werden? Welche? Warum? Worüber würdet ihr gern mehr erfahren? Lasst diesen Blog mal aufleben und kommentiert! Wir freuen uns. Drink fresh - Die LJ´s, aight!
Die erste Mulata-Variation die wir hier vorstellen ist eine leichte Abwandlung mit einem Spritzer Maraschino-Liquer und einem zweiten Liquer – einem Creme de Chataigne (Kastanie) aus dem Hause Giffard. Da die Mulata eigentlich schon eine Variation des berühmten Daiquiri-Cocktails ist stellt die Basis der Banks 5 Island Rum, der Momentan seine Aufmerksamkeit bei den ´true-blue boozezz´ hat.
Mulata- Nut #1
5 teile Banks 5 island Rum
1 1/2 frischen Limettensaft
2 Creme de Cacao (braun)
1 1/2 Creme de Chataigne ( Giffard)
1 Dash Maraschino
1 Dash Xocolate Bitter (TBT)
... versprochen ist versprochen! Doch wir kommen einfach nicht vom Rum weg! Also ist folgendes dabei rumgekommen:
Für den East Indian Plumb benutzeten wir 6 cl Old Monk (7 yrs), 5 cl vom leckeren Zwetschgen/ Pflaumensaft aus der Privatkelterei Van Nahmen, 2,5 cl frischen Limettensaft, 3 cl Melassesirup und nicht zu vergessen wäre der kräftige Schuß GingerBeer (ca. 3 cl).
Da wir in der Adventszeit sind, öffnen Mr. Booze und Mr. Lover ab und dann ein Törchen für unsere Leser. Also: stay real – drink fresh.
Winterzeit, heiße Zeit. Wer steht schon am Glühweinstand, wenn er 'nen Hot Buttered Rum haben kann - Duisburg ist immerhin ne alte Hafenstadt! Wir haben das Grundrezept etwas verändert (Props & Danke an Torben Bornhöft für die Idee mit dem Apfelsaft), also eigentlich alles auf dem Kopf gestellt und für die ganze Winterzeit tragbar gemacht. In dieser Ausgabe wird dieser Grog etwas "Deluxe", da neben den hervorragenden Rum erstmals von uns Saft von Van Nahmen, einer exquisiten Privatkelterei aus Hamminklen und der Idee nicht nur den Sirup mit Zimt zu versetzen, sondern gleich einen Gewürz-Sirup herzustellen. So, und jetzt die Version unseres...
Hot Buttered Rum5 cl Old Monk Gold Reserve 12 yrs
10 cl Van Nahmen Apfelsaft (von Streuobstwiesen)
2 cl Gewürz-Sirup
3 cl Gunpowder Green Tea
und 'ne nett schwere Butterflocke
Der Punch
Wiedermal hat die British Navy eine große Bedeutung in die Welt der Cocktails hinterlassen. Die Seefahrer brachten nicht nur den Rum allein mit in ihre Heimat, sondern auch das Rezept für den Punch. Das englische Wort "Punch" stammt wohl vom indischen Wort 'panch' – welches `fünf` bedeutet – ab. Die Fünf steht für den alten Reim "one of sour, two of sweet, three of strong and four for the weak". Liquide ausgedrückt steht das für die Zutaten: Zucker, Rum (Alkohol), Wasser (oder Säfte), Zitrusfrüchte und Gewürze.
Der Planters Punch ist wohl in unserer Region einer der bekanntesten Karibik-Punches. Daher presentieren wir die Version aus dem `Grog-Log`. Wobei man hier anmerken kann, dass der Planters, nach der o.g. Reim-Formel (d.h. kein Orangensaft; lieber Wasser oder Tee) ein anderes Geschmacksprofil ergibt, bei dem der Jamaika Rum mehr Spielraum auslebt. Cheers...
Der Grog
Die britischen Seefahrer hatten eine große Bedeutung in der Geschichte des Cocktails. Sie brachten neben dem Rum auch Rezepte für Punchs und Grogs von ihren Fahrten nach Hause. Auf langen Reisen wurde zunächst Bier und Wasser an die Matrosen an Bord verteilt (offiziell ca. 1 Gallone {3,8 l} pro Mann & Tag). Doch das Wasser wurde schnell faul und das Bier sauer, also etablierte Admiral William Penn während seinen Jamaika- und Barbados-Fahrten den Rum als Tagesration von 1 Pint (2 Cups/ca. 480 ml). Diese Ration, die vom Zählmeister (engl. Purser) ausgegeben wurde, nannte man "Tot", den Rum "Pusser´s Rum". Wegen den vielen Unfällen und Disziplinarstrafen, verordnete Admiral Edward Vernon 1740, dass der Rum mit Wasser vermischt werden sollte. Clever, wie die Seeleute halt sind mischten viele ihren "verdünnten" Rum mit Zucker und Limette. Im Juli 1970 kam dann das totale Aus; im House of Commons kam es zur Great Rum Debate und zum "Black Tot Day" (die letzte Ausgabe des Pursers und seinem Up Spirits-Ruf). Anbindend möchte ich hiermit auf die Seefahrt anstoßen und zwar mit einem...
3 Honigsirup,
2,5 Grapefruitsaft,
2,5 Limettensaft,
je 4 Dunklen Jamaika Rum & goldenen Demerara Rum.
Shaken und ab in ein kleines Tumblerglas.
Cheers to you...
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| Hurricane |
Ein Hurricane im Binnenhafen
... frische Limetten und der leckere Passionfruit-Sirup stehen. Nun ist die Frage welcher Rum? Wir suchen absichtlich einen, der nicht zum High-End-Level gehört, da dieser Drink - wie viele andere die wir vorstellen werden - zur Kommerzialisierung bestimmt ist. Er soll die Schlagzahl der Bar erhöhen und allen etwas geben!
So! Auch die Frage; welchen Whiskey benutz´ ich für den Sour? Welchen Vodka für den Martini? Shake ich Rechts besser oder Links? Das eine gewisse Qualität im Interesse sein sollte steht fest; aber zu welchen Preis?
Heute haben wir im Angebot: Hurricane
8 cl Appelton Dark Jamaica Rum (4 Wochen mit 100 gr Rosinen und 3 entkernten Pflaumen eingelegt), 4 cl frischen Limettensaft, 4 cl Passionfruitsirup, 1 Dash Pimento Dram; shaken und auf Crushed Ice abseihen.
Heraus kommt ein süßsaurer, sehr fruchtiger Rumdrink in dem sich der typische Flavor Jamaicas einem aufs Gesicht legt (das Einlegen/Fusionieren "neudeutsch" - hat sich gelohnt). Fruchtige Würze, angenehmer voller Rumkörper. Aaahhhh ich glaub ihr habt schon 'ne Beschreibung wenn Ihr es mal ausprobiert... cheers.










