Posts mit dem Label booze werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Booze-Dudes - Klare Sache

by Dirk on Montag, 3. Januar 2011

Hello folks, the booze-dudes are back...

an dieser Stelle wünschen wir all unseren Lesern ein frohes neues Jahr.
Wir haben uns in der kurzen Pause einige Feedbacks eingeholt und einen darauf gehoben. Und um eines klar zu stellen: dieser Blog ist EUCH bestimmt - den vielen netten Gästen die uns durch die Abende begleiten, den Freunden die uns Nachts besuchen, den Booze-Dudes und den Nachteulen, die etwas Medizin für ihren späteren Schlaf benötigen. Wir wollen euch die liquide, leicht benommene BarWelt in der wir leben, etwas näher bringen. Natürlich freuen wir uns sehr, wenn unsere Zeilen auch von Kollegen, Connoisseuren, anderen Bloggern und der Industrie gelesen (und gern auch kommentiert) werden. Also: STAY TUNED - DRINK FRESH!

Bittere Überlegungen

by Dirk on Samstag, 13. November 2010

Eine Überlegung die mich schon seit Wochen beschäftigt: "Brauch ich das alles?"
Speziell meine ich; meine Arbeit mit div. Materialien, sprich Bitters. Bitters sind meist Tinkturen, die auf Basis von Ethanol, Kräutern/Früchten hergestellt werden. Sie kommen meist Spritzer oder Tröpchenweise zum Einsatz. Besitzen ein kräftiges Aroma und sind in vielen Drinks kaum wegzudenken. Die umfangreiche Auswahl verschiedener Bitters wie z.B. div. Aromatics (Orange, Grapefruit, Lemon, Cherry, Whiskey Barrel Aged) lässt den Arbeitsplatz echt schrumpfen. Wie oft braucht man die ganzen kleinen Bottels? Wir wollen ja schließlich wirtschaftlich handeln! Eines unserer Mottos heißt: DRINK FRESH!!! Reicht es nicht einfach, die frisch abgeschnittene Zeste einer Orange statt des Bitters zu verwenden? Dass einige dieser Lebenswässerchen schwer zu ersetzen sind, sollte klar sein. Aber ist es nicht richtig auch hier etwas minimalistischer zu denken? Nicht zu vergessen sind die mit Liebe zusammengestellten Hausbars, die sich in kleinerer Ausgabe präsentieren und sicher keinen Quatsch ertragen möchten, nur um einmal den Cocktail X gerührt zu haben. Daher denke ich mir, dass gerade die Aromatics und evtl. längst vergessene Bitters, mit Besonderheiten, Auswirkungen auf bestimmte Spirituosen und Drinks haben. Vor ca. 1,5 Jahren hatte ich einen TIKI-Bitter (Orange, Mandel, Piment, etc.) gezogen, der vor allem in Rumdrinks erstaunlich funktioniert. Ein Plus allerdings ist der zeitsparende und einfache Umgang mit Bitters! Fazit ist wohl, dass man eine gewisse Basis an Bitters haben sollte, aber vielleicht auch ein Blick auf andere Bitter-Versuche, von wann auch immer, legen kann. Cheers...