MANCHESTER MAGIC
-
The Hubertus Circle brings together music and magic for a Manchester Mardi
Gras under the watchful eye of members Sophie Mackay and Cressida Lawlor.
Posts mit dem Label alkohol werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
... versprochen ist versprochen! Doch wir kommen einfach nicht vom Rum weg! Also ist folgendes dabei rumgekommen:
Für den East Indian Plumb benutzeten wir 6 cl Old Monk (7 yrs), 5 cl vom leckeren Zwetschgen/ Pflaumensaft aus der Privatkelterei Van Nahmen, 2,5 cl frischen Limettensaft, 3 cl Melassesirup und nicht zu vergessen wäre der kräftige Schuß GingerBeer (ca. 3 cl).
Da wir in der Adventszeit sind, öffnen Mr. Booze und Mr. Lover ab und dann ein Törchen für unsere Leser. Also: stay real – drink fresh.
Der Punch
Wiedermal hat die British Navy eine große Bedeutung in die Welt der Cocktails hinterlassen. Die Seefahrer brachten nicht nur den Rum allein mit in ihre Heimat, sondern auch das Rezept für den Punch. Das englische Wort "Punch" stammt wohl vom indischen Wort 'panch' – welches `fünf` bedeutet – ab. Die Fünf steht für den alten Reim "one of sour, two of sweet, three of strong and four for the weak". Liquide ausgedrückt steht das für die Zutaten: Zucker, Rum (Alkohol), Wasser (oder Säfte), Zitrusfrüchte und Gewürze.
Der Planters Punch ist wohl in unserer Region einer der bekanntesten Karibik-Punches. Daher presentieren wir die Version aus dem `Grog-Log`. Wobei man hier anmerken kann, dass der Planters, nach der o.g. Reim-Formel (d.h. kein Orangensaft; lieber Wasser oder Tee) ein anderes Geschmacksprofil ergibt, bei dem der Jamaika Rum mehr Spielraum auslebt. Cheers...
Der Grog
Die britischen Seefahrer hatten eine große Bedeutung in der Geschichte des Cocktails. Sie brachten neben dem Rum auch Rezepte für Punchs und Grogs von ihren Fahrten nach Hause. Auf langen Reisen wurde zunächst Bier und Wasser an die Matrosen an Bord verteilt (offiziell ca. 1 Gallone {3,8 l} pro Mann & Tag). Doch das Wasser wurde schnell faul und das Bier sauer, also etablierte Admiral William Penn während seinen Jamaika- und Barbados-Fahrten den Rum als Tagesration von 1 Pint (2 Cups/ca. 480 ml). Diese Ration, die vom Zählmeister (engl. Purser) ausgegeben wurde, nannte man "Tot", den Rum "Pusser´s Rum". Wegen den vielen Unfällen und Disziplinarstrafen, verordnete Admiral Edward Vernon 1740, dass der Rum mit Wasser vermischt werden sollte. Clever, wie die Seeleute halt sind mischten viele ihren "verdünnten" Rum mit Zucker und Limette. Im Juli 1970 kam dann das totale Aus; im House of Commons kam es zur Great Rum Debate und zum "Black Tot Day" (die letzte Ausgabe des Pursers und seinem Up Spirits-Ruf). Anbindend möchte ich hiermit auf die Seefahrt anstoßen und zwar mit einem...
3 Honigsirup,
2,5 Grapefruitsaft,
2,5 Limettensaft,
je 4 Dunklen Jamaika Rum & goldenen Demerara Rum.
Shaken und ab in ein kleines Tumblerglas.
Cheers to you...
Bitters sind, wie schon gesagt Alkoholika, die mit dem Mazerationsverfahren Aroma/Wirkstoffen (planzliche Essenzen) aus Pflanzen, Kräutern und Wurzeln ´ziehen´ und einen bitteren bis bittersüßen Geschmack haben. Aromatic Bitters wie z.B. Angostura Bitter, TBT´s Old Times Aromatic Bitters haben Bestandteile wie Enzian(-wurzel), Angelikawurzel, Wermut, Zimt, Kardamon, Nelke, Edelgarmander, Kaskarill-Rinde u.s.w. , die sie sehr ´Herbal´ schmecken lassen. Die Geschichten und Historien von div. Marken/Herstellen spare ich mir an dieser Stelle, jedoch kann ich es mir nicht verkneifen ein paar classische Cocktails zu erwähnen, die ohne Bitters nicht fumktionieren würden. Ich meine Drinks wie Pink Gin, Old Fashioned, etliche Rumdrinks und den Forgotten Martinez; 4 Hollands Gin, 2 roten Vermouth, 1 Maraschino, 1 OrangenLiquer, Dashes Angostura Bitter; mit viel Eis verrühren und ab in die vorgekühlte Cocktailschale damit. Alle Angaben in cl... .
Sipsmith London Dry Gin
"... ist ein eleganter und außergewöhnlich trockener Gin, der aus 10 verschiedenen Botanicals hergestellt wird, darunter Wacholder aus Mazedonien, Koriander aus Bulgarien und Orangenschalen aus Sevilla. Die Destillation erfolgt in Prudence, einem in Bayern von Christian Carl hergestellten Destillierapparat, der übrigens der erste neue in London seit knapp 200 Jahren ist. Auch der Ort der Destillation ist etwas ganz besonderes. Prudence steht nämlich in der Garage des mittlerweile verstorbenen Whiskyexperten Michael Jackson im Londoner Stadtteil Hammersmith. Nach der Destillation wird der fertige Gin mit purem Wasser der Lydwell Quelle auf Trinkstärke gebracht und ohne weitere Filtration bzw. Behandlung auf die Flasche gezogen und anschließend mit Wachs versiegelt. Das Ergebnis kann sich sehen, riechen und schmecken lassen. In der Nase zeigen sich ausgewogene und aufeinander abgestimmte Noten von Zitrusfrüchten und natürlich Wachholder. Am Gaumen ist Sipsmith London Dry Gin ausgesprochen rund und mild. Das anfänglich trockene Mundgefühl wird nach und nach von einer wachsenden Süße umschmeichelt. Frische Zitrus- und Orangennoten sorgen für eine vorzügliche Lebhaftigkeit. Über allem schwebt aber der wunderbare und intensive Wachholdergeschmack, der diesem Gin auch im Abgang Struktur und große Klasse verleiht."




