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Booze-Thema für Fortgeschrittene: Welche Spirituose? Was mag ich? Der Verzehr von Spirituosen ist eine ernste Angelegenheit und sollte im Kopf mal durchgespielt werden. Der Spaß, steht jedoch an 1. Stelle. Gemeint ist nicht der Spaß durch das Zechen, sondern eher die Freude am Trinken ! Diese Freude zeichnet sich durch das Schmecken, Riechen und Entdecken ab. Der Dirk z.B., hatte 2010 sein RUM-Jahr – 365 Tage hat er sich voll diesem Thema hingegeben. Getestet wurden verschiedene Hersteller aus div. Gebieten & div. Jahrgänge eines Anbieters. Welcher Zuckerrohrschnapps zu welchen Drink passt – oder variiert. Der Dirk gesteht dass 1 Jahr nicht reicht – 2011 ist Jenever angesagt aber der Rum läuft ganz gewiss mit. Mit dieser "Strategie" steht fest, dass man bei jeden Barbesuch, min. einen Freund trifft. Man kennt diesen Freund und lernt in jedes mal etwas besser kennen. Er ist da wenn du in die Lokalität deiner Wahl kommst – und geht mit Dir. Kurz gesagt: Finde wie in der Musik, deinem Lieblingsessen, Klamotten, etc., deinen persönlichen Stil und geh auf Tuchfühlung.
Jetzt unsere Frage: Gibt es schon div. Spirituosen die häufig von Euch benutzt werden? Welche? Warum? Worüber würdet ihr gern mehr erfahren? Lasst diesen Blog mal aufleben und kommentiert! Wir freuen uns. Drink fresh - Die LJ´s, aight!
Hier ist uns ein Drink aufgefallen, der auf Mehreres passt. Gemeint sind die beiden letzten Spirituosen, der Hibiscus-Grenadine-Sirup (der noch gezeigt wird) und unsere Herkunft.
Middletown Cocktail3 cl frischer Zitronensaft
3 cl Jamaica Rum (bei dem hier benutzen wir Banks 5 Island Rum)
1,5 cl Genever
1,5 Grenadine
1 Eiweiß
Alle Zutaten werden im Shaker zuerst ohne Eis geschüttelt, um das Eiweiß etwas unterzuheben (Dryshake). Dann mit Eiswürfel und dann in einem Vorgekühlten Cocktailglas abgeseiht. Wenn ihr das leckere Ding nachbaut, wünschen wir euch viel Spaß damit. Drink fresh - Bong!
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Genever – eine tolle Spirituose die niederländischer/belgischer Herkunft und schon seit dem 15 Jahrhundert bekannt ist. Der Name leitet sich vom niederländischen Begriff für Wacholder ab. Genever wird hauptsächlich und traditionell aus Gerste, Mais und Roggen hergestellt. Gewürze wie Wacholder, Anis, Angelikawurzel, Kümmel, Koriander werden u.a. bei der zweiten Destillation verwendet. Hinzu kommt noch ein vorgeschriebener Teil an Malzwein (Destillat aus Gerstenmaische), der in 2 verschiedenen Kategorien eingeteilt wird: in OUDE und JONGE Genever. Damit sind aber auch die 2 unterschiedlichen Destillationsverfahren gemeint. Nach der Lagerung könnte dieses leckere Gesöff über (evtl.) eine Steingut oder Glasflasche mit folgenden Ingreditzien in unser Glas wandern:
The Angelus
6 cl oude Genever
3 dashes Curacao Liquer
3 dashes Orange-Bitters
1 dash Gomme Syrup
2 dashes Absinthe
2 dashes Sweet Vermouth
... mit Eis verrühren und in ein vorgekühltes Cocktailglas abseihen. Cheers!
Das 8te Törchen...
Als Nächstes aus der Melassereihe gibt es was mit Generver. Es ist eine Version des Hollands Sour – den Schiedam-Segler.
Die Basis ist ein junger Korenwijn (5 cl). Der weiche, von Roggen geprägte Geschmack hängt unter anderem von hohen Malzwein-Anteil (mind. 51%) und der Lagerung im Eichefass und einem (Rest-) Zuckergehalt von max 20 gr/l ab. Ein Eiweiß (Eigröße M), 2,5 cl frischer Zitronensaft und 2 cl vom Melasse-Sirup werden zuerst ohne Eis im Shaker vermischt um das Eiweiß etwas `unterzuheben`. Dann folgt das shaken mit Eis und das Abseihen in ein gekühltes Cocktailglas.
Zuckerrohr – Grundstoff der bisher in den meisten Themen dieses Grütze-Blogs vorkommt. "First Base": in einer seiner schmutzigsten Form; der Melasse. Zuckerrohr gehört zur Familie der Süßgräser und wird nach seiner Ernte in Walzen gepresst. Der so gewonnene Zuckerrohrsaft wird anschließend zu einem Sirup eingekocht. Dann findet gewöhnlich eine chemisch-physikalische Raffination statt, bei der Sirup (Melasse) und Zuckerkristalle, mit Hilfe einer Zentrifuge, voneinander getrennt werden. Als Zwischenschritt der Herstellung wird der frisch aufgekochte Sirup getrocknet, gemahlen und das Resultat ist der Vollrohrzucker.
Zuhause ausgepackt werden 400 gr Vollrohrzucker (z.B. Alnatura vom DM) und 150 gr weißen Rohrzucker und kochen alles mit 500 ml gefilterten Wasser auf. Der Molasses-Syrup hat einen etwas erdigen, eigenwilligen Geschmack aber lässt sich prima mit Rum, Bourbon und Genever ein.
Nach dem vollgepackten Wochenende liefern wir 2-4 lecker Drinkrezepte mit Molasses-Syrup; versprochen. Also ne, stay real and drink fresh!!!

